Funktionelle Rekonstruktion verlorener Zahnhartsubstanz

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Funktionelle Rekonstruktion verlorener Zahnhartsubstanz

Zähne massiv unter Druck
Zähne sollten idealerweise ein Leben lang „halten“ und ihre natürliche Funktion beim Essen, Kauen und Sprechen dauerhaft erfüllen. Jedoch nicht alle Kausysteme funktionieren ein Leben lang. So ist häufig zu beobachten, dass Patienten gleichen Alters und Geschlechts deutliche Unterschiede im Gebiss aufweisen, die auf unterschiedlicher Abnutzung der Zähne beruhen und zu Schädigungen der Zahnhartsubstanz bis hin zum Zahnverlust führen können. Als Ursachen für funktionelle Fehlbelastungen im Kausystem gelten Fehlstellungen der Zähne, fehlende Zähne (z. B. genetisch nicht angelegte Zähne), nicht erfolgreich durchgeführte kieferorthopädische Behandlungen, mangelhaft gefertigte Füllungen, Kronen oder Brücken. Dabei kann bereits eine einzige nicht passende Kaufläche, wie etwa eine zu hohe oder zu niedrige Füllung, die harmonische Verzahnung stören und eine Fehlbelastung auslösen.

Massive Druckkräfte können durch meist nächtliches Knirschen und Pressen (Bruxismus) auf Zähne und Kausystem einwirken und zu einem unnatürlichen Abrieb der Zahnhartsubstanz führen. Zahnabrieb (Abrasion), durch Druck ausgelöste Zahnhalsdefekte (Abfraktion) sowie Säureeinwirkung durch falsche Ernährung (Erosion) führen zu einem Verlust der Bisshöhe, zur Bissabsenkung und damit zum Verlust der physiologischen Kaufunktion.

Eine immer wichtigere Rolle spielen hier Erosionen, die durch spezielle Nahrungsmittel und Mixgetränke verursacht werden, die teilweise einen extrem nierdrigen pH Wert aufweisen. Zusätzlich wirken sich die Zusätze Zucker und Kohlensäure auf die Zähne extrem schädlich aus!

Einzelne Zähne oder sogar die gesamten Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer können betroffen sein. Sie verlieren ihre natürliche Länge und Form und sind stark verkürzt, wobei der Verlust der Bisshöhe mehrere Millimeter betragen kann. Die Front- und Eckzähne können den Biss nicht mehr führen, das Kaumuster entwickelt sich von einem funktionellen vertikalen in ein pathologisches horizontales Kaumuster. Die Zähne des Ober- und Unterkiefers greifen nicht mehr harmonisch ineinander, man spricht von einer gestörten Okklusion.

Psychoemotionaler Stress gilt als Verstärker der pathologischen Vorgänge, womit auch die Zunahme von Abrasionsgebissen bei noch jungen Patienten erklärbar ist, sind diese doch häufig beruflich enorm belastet.

Kurze, abradierte Zähne sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Denn mit der Fehlstellung der Zähne und dem Verlust der Bisshöhe (Bissabsenkung), verändert sich zugleich auch die Position der Kiefergelenke. Dies führt zu deren Kompression mit Verspannung der Kau-, Kopf- und Gesichtsmuskulatur. Neuromuskuläre Mechanismen lösen in der Folge unterschiedliche Beschwerden wie Spannungskopfschmerz aber auch Schulter- oder Rückenschmerzen aus.

Ebenso kann eine Positionsveränderung der Kiefergelenke aus ihrer zentrischen Lage auch zu einem Schulter- und Beckenschiefstand führen.

Die Gesamtheit der beobachteten Schmerzen und Beschwerden durch eine Bissabsenkung gehören zum Symptomenkomplex einer CMD, einer craniomandibulären Dysfunktion.

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